Der viermalige Formel-1-Weltmeister Max Verstappen hat das Auftakt-Vier-Stunden-Rennen der Nürburgring Langstrecken-Serie in einem Mercedes-AMG GT3 dominiert, wurde jedoch zwei Stunden nach dem Ziel disqualifiziert. Die Jury stellte fest, dass sein Team sieben statt der erlaubten sechs Reifensätze verwendet hatte.
Max Verstappen nutzte die Formel-1-Pause für einen Einsatz auf der Nordschleife des Nürburgrings. Gemeinsam mit Daniel Juncadella und Jules Gounon steuerte der 28-jährige Niederländer das Mercedes-AMG GT3 des Teams Verstappen Racing – unterstützt von Mercedes – zum Klassensieg im viertestündigen Rennen der Nürburgring Langstrecken-Serie. Er sicherte sich am Morgen die Pole-Position, führte früh nach starkem Start und fuhr trotz temporärer Überholmanöver einen Vorsprung von knapp einer Minute heraus. Die Strecke, bekannt als 'Grüne Hölle', gilt als extrem anspruchsvoll und gefährlich. Verstappen sammelte Erfahrung für das geplante 24-Stunden-Rennen dort. Noch ahnungslos sagte er: „Das ist die verrückteste Rennstrecke der Welt – positiv gesagt. Das war eine tolle Erfahrung, hier fahren zu können. Dieser Ort ist einfach super. Es hat richtig Spaß gemacht und ich habe mich richtig wohlgefühlt.“ Zwei Stunden nach dem Lauf teilte die Serie mit, dass sieben Reifensätze statt sechs verwendet wurden. Die Sportkommissare disqualifizierten das Team nachträglich. Der nächste Einsatz von Verstappen auf dem Nürburgring ist für das Wochenende vom 14. bis 17. Mai geplant, wo er wieder einen Mercedes fährt. „Der Nürburgring ist ein besonderer Ort. Es ist so ein Rennen, bei dem man einfach dabei sein will“, sagte er. In der Formel 1 wartet der Red-Bull-Pilot nach zwei Rennen ohne Podestplatz auf weitere Läufe.