Landesrechnungshof kritisiert mehr Beamte und Drogenlager in Mecklenburg-Vorpommern

Der Landesrechnungshof Mecklenburg-Vorpommern hat in seinem kürzlich veröffentlichten Jahresbericht 2026 die steigende Zahl an Beamten, finanzielle Belastungen und Mängel bei der Lagerung beschlagnahmter Drogen durch die Polizei scharf kritisiert. Präsidentin Martina Johannsen fordert eine Überprüfung der Verbeamtungspraxis. Das Innenministerium unter Christian Pegel (SPD) plant Ergänzungen der Regeln.

Landesrechnungshof Mecklenburg-Vorpommern veröffentlicht Jahresbericht 2026 Der Landesrechnungshof hat seinen Jahresbericht 2026 vorgelegt, in dem er mehrere Kritikpunkte an der Landesverwaltung aufzeigt. In Mecklenburg-Vorpommern arbeiten nun mehr Beamte als Tarifangestellte. «Je höher der Anteil an Beamten, desto weniger flexibel kann die Landesverwaltung auf den demografischen Wandel reagieren», heißt es im Bericht. Dies betrifft insbesondere Lehrkräfte, da die Schülerzahlen aufgrund sinkender Geburtenzahlen abnehmen werden. Ab den 2030er Jahren drohen wachsende Rentenlasten, da der Vorsorgefonds unzureichend finanziert ist. Der Rechnungshof empfiehlt, Beamte nur für hoheitliche oder unverzichtbare Aufgaben einzustellen. Im Vergleich zu anderen Flächenländern hat MV mit 21,1 Vollzeitmitarbeitern pro 1.000 Einwohnern (2015–2023) überdurchschnittlich viel Personal. Personalausgaben sollen 2027 drei Milliarden Euro betragen, ein Viertel des Haushalts. ## Finanzielle Herausforderungen Der Bericht warnt vor «signifikantem Konsolidierungsdruck». 2024 deckte das Land Defizite durch Rücklagen ab. Für 2026 und 2027 sind Rücklagenentnahmen und Kredite nötig. Ab 2028 prognostiziert der Hof eine Haushaltslücke von drei Milliarden Euro bis 2030. Jeder fünfte Euro floss 2024 in Sozialleistungen, 2027 soll es jeder vierte sein. ## Kritik an Drogenlagern Beschlagnahmte Drogen werden unsicher gelagert. Eine Lagerhalle weist keine Einbruchsicherung auf, Zutrittsnachweise fehlen. In einer Dienststelle haben zu viele Mitarbeiter Zugang zu einem Kühlschrank mit Drogen, ohne Vier-Augen-Prinzip. Es gibt keine zentrale digitale Erfassung, sondern Zettel und Listen. Die Vernichtung ist nicht geregelt. Das Innenministerium kündigte an, Regeln für Lagerung, Transport und Vernichtung zu ergänzen.

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