Ferraris Heckflügel-Design für 2026 erinnert an Mercedes-Innovation von 2011

Ferrari hat während der Vorbereitungstests in Bahrain einen rotierenden Heckflügel für seinen Formel-1-Wagen von 2026 vorgestellt, der über einen 180-Grad-Kippmechanismus verfügt. Das Design integriert einen Aktor in die Endplatte und erinnert an ein kontroverses Element aus dem Mercedes-Wagen von 2011. Die FIA hat die Lösung unter den neuen Regelungen genehmigt, die darauf abzielen, den Luftwiderstand zu reduzieren.

Ferrari hat die Formel-1-Boxengasse während der Vorbereitungstests in Bahrain mit seinen fantasievollen Designs überrascht. Die Scuderia hat einen Heckflügel am SF-26 vorgestellt, der sich um 180 Grad dreht, zusammen mit einer neuen Funktion hinter dem Auspuff, um das durch die 2026er-Regelungen erlaubte Volumen zu maximieren. nnUm die volle Rotation zu ermöglichen, haben die Ferrari-Ingenieure das Steuerungssystem umgestaltet und den Aktor vom zentralen Hauptflügel in die Endplatte verlegt. Diese ausgeklügelte Konstruktion muss hohen Belastungen standhalten, da Heckaktoren typischerweise wuchtig sind. Das Design erinnert an den Mercedes-Wagen von 2011, bei dem ein ähnlicher Endplatten-Aktor für Kontroversen sorgte und zum verbotenen Double-DRS-System des deutschen Teams beitrug. Allerdings unterscheidet sich Ferraris Umsetzung, da sie eine größere Rotation ermöglicht und höhere Belastungen durch gesteigerte Höchstgeschwindigkeiten und größere Klappen bewältigt. nnDer Flügel kann auf bestimmten Strecken pro Runde bis zu viermal aktiviert werden, was Zuverlässigkeitsbedenken für die miniaturisierte Endplattensteuerung aufwirft. Die Regelungen verlangen einen Sicherheitsmechanismus, der die Klappen bei Funktionsstörung in die geschlossene Position zurückführt. Ferrari hat zudem den Drehpunkt zentraler positioniert und das Ende des ersten Elements für die neue Geometrie vergrößert. nnDiskussionen entbrannten darüber, ob der Flügel während der fast vertikalen Rotationsphase die Volumenlimits überschreitet, doch die FIA hat die Lösung rechtlich abgesegnet. Die 2026er-Regeln bieten Freiheiten zur Reduzierung des Geraden-Luftwiderstands und des Energieverbrauchs und erlauben es dem Flügel, während der Bewegung den Regelbox zu verlassen, solange er geschlossen innerhalb der Grenzen bleibt.

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