Die FIA hat nach einer Anfrage eines konkurrierenden Teams im Anschluss an den Großen Preis von China eine Untersuchung des beweglichen Frontflügels am Mercedes W17-Auto für 2026 eingeleitet. Der Flügel schließt sich angeblich in zwei Phasen, wobei die zweite das regulatorische Limit von 400 Millisekunden überschreitet. Die Offiziellen streben eine Klärung der Angelegenheit vor dem bevorstehenden Großen Preis von Suzuka an.
Der Mercedes W17 steht aufgrund seiner Frontflügel-Aktuatoren, die in einer zweiphasigen Weise arbeiten, unter Beobachtung der FIA. Nachdem Teams nach dem Großen Preis von China ihre Entwürfe für aktive Aerodynamik eingereicht hatten, suchte ein rivalisierendes Team – zunächst als Ferrari berichtet, was jedoch von der Scuderia dementiert wurde – laut Informationen von Motorsport.com eine regulatorische Klärung bezüglich des Setups der Silberpfeile. Die erste Schließphase des Flügels erfüllt das von Sensoren überwachte Limit von 400 Millisekunden, doch ein zweiter Befehl schließt die Elemente vollständig, wodurch dieser Schwellenwert überschritten wird. Im Internet kursierende Videobeweise zeigen die Aktivierung des Systems, das Berichten zufolge die plötzliche Vorwärtslastverlagerung vor dem Bremsen abmildern und die Balance beim Kurveneingang unterstützen soll. Die Kontroverse lenkt den Fokus von früheren Problemen mit dem Verdichtungsverhältnis der Antriebseinheit ab, die ab dem 1. Juni strenger kontrolliert werden sollen. Der technische Direktor für Formelfahrzeuge der FIA, Nikolas Tombazis, und sein Team bearbeiten den Fall. Eine Entscheidung wird noch vor dem Großen Preis von Japan in Suzuka an diesem Wochenende erwartet, um eine Eskalation der Spannungen zu vermeiden. Mercedes präsentierte den Flügel bei kürzlichen Testfahrten in einer speziellen Lackierung.