Harvey Smith reflektiert über Schließung von Arkane Studios

Ehemaliger Arkane-Studios-Direktor Harvey Smith hat seine Gedanken zur Schließung des Studios durch Microsoft im vergangenen Jahr geteilt und sie als Schock nach Jahren erfolgreicher Projekte bezeichnet. Er sprach über die Herausforderungen bei der Entwicklung und dem Launch von Redfall in einem kürzlichen Podcast-Auftritt. Smith äußerte Mitgefühl für jüngere Teammitglieder, die von der Schließung betroffen sind.

Hintergrund zu Arkane Studios

Arkane Studios, bekannt für Immersive-Sim-Titel, feierte Erfolge mit Spielen wie Dishonored und Prey, bevor es sich dem vampirthematischen Shooter Redfall widmete. Gegründet 2006, schloss sich das Studio 2010 Microsoft an und war in Austin und Lyon ansässig. Redfall startete im Mai 2023 als Live-Service-Game, stieß jedoch auf Kritik wegen technischer Probleme und unerfüllter Erwartungen, was zu geringen Verkäufen führte.

Reflexionen von Smith

Im Interview im Podcast My Perfect Console beschrieb Smith, der 2000 an Deus Ex mitwirkte und 2008 zu Arkane kam, die Schließung im Mai 2024 als unerwartet. „Es war ein Schock“, sagte er und hob die Erfolgsbilanz des Studios mit innovativen Titeln hervor. Er widersprach der Entscheidung und glaubte an laufende Projekte mit Potenzial.

Smith betonte den Einfluss auf Junior-Mitarbeiter, für die Redfall eine wichtige frühe Erfahrung war. „Die, für die ich wirklich Mitleid hatte, waren die Neuen“, bemerkte er und erkannte seine eigene Widerstandsfähigkeit durch Jahrzehnte in der Branche an.

Herausforderungen und Updates bei Redfall

Die Entwicklung von Redfall zog sich über Jahre hin, erschwert durch die Pandemie und den Wechsel zu Games-as-a-Service-Modellen. Smith sprach über harte Online-Feedbacks, verglich sie mit Kritik an anderen Kreativen, notierte aber deren Intensität im Gaming. „Es wird immer diesen Vitriol geben, egal was du tust“, beobachtete er.

Nach der Schließung lieferte das Team Update 1.4, das Smith als große Verbesserung bezeichnete. „Wenn wir damit gelauncht hätten, wäre es vielleicht eine andere Geschichte gewesen“, schlug er vor und ließ das Projekt näher an die ursprüngliche Vision rücken.

Breiterer Kontext

Microsoft-Gaming-Chef Phil Spencer entschuldigte sich nach dem Redfall-Release und gab zu, dass das Team kurzgetreten sei. Smiths Kommentare unterstreichen die Unvorhersehbarkeit kreativer Arbeit in der Industrie, wo selbst etablierte Studios plötzliche Enden finden.

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