Die brasilianische Bundesstaatsanwaltschaft (MPF) hat eine Untersuchung zu den Versäumnissen der Regierung Lula bei der Bewältigung des Klimanotstands sowie zu mutmaßlichen Unregelmäßigkeiten bei den Mitteln für die Vorbereitungen zur COP 30 eingeleitet.
Das Verfahren untersucht die Auswirkungen der Untätigkeit des Bundes auf die Grundrechte schutzbedürftiger Gruppen, einschließlich Gesundheit, Wohnraum und Bildung.
Die MPF prüft zudem angebliche Unregelmäßigkeiten bei der Verwendung von Bundesmitteln für Arbeiten im Rahmen der UN-Konferenz, die von der Regierung des Bundesstaates Pará durchgeführt wurden.
Die Untersuchung verknüpft die Prüfung möglicher Veruntreuungen von Geldern mit Mängeln in der Klimapolitik.