Die Entwickler von Capcom haben das New York nachempfundene Stadtbild in Pragmata absichtlich so gestaltet, dass es KI-generiert und verzerrt wirkt. Regisseur Cho Yonghee und Produzent Naoto Oyama erklärten, dass die Designentscheidungen dazu dienen, eine künstliche Version der Stadt darzustellen. Das Spiel erscheint nächsten Monat für mehrere Plattformen.
Pragmata-Regisseur Cho Yonghee beschrieb die vom New York inspirierte Umgebung des Spiels als eine Vision von einem 'von KI generierten, gefälschten New York'. In einem von Automaton übersetzten Interview mit 4Gamer erklärte er, dass vertraute Orte den Spielern helfen, einen Bezug herzustellen, während Verzerrungen verdeutlichen, dass es sich nicht um die echte Stadt handelt. Das Team baute gezielt Fehler ein, wie etwa umgedrehte Straßen, aus Wänden wachsende Busse und in Böden versinkende Taxis, um einen unheimlichen Effekt zu erzeugen. Produzent Naoto Oyama merkte an, dass diese Elemente zwar die Realität widerspiegeln, ihre Fehlplatzierung jedoch einen einzigartigen Reiz ausübt. Trotz des KI-Konzepts haben die menschlichen Entwickler bei Capcom mit viel Aufwand Mechanismen eingebaut, um dieses Gefühl zu vermitteln. Cho betonte die Herausforderung, die Verzerrungen so auszubalancieren, dass sie als Hintergrund visuell interessant bleiben, ohne die Spieler zu verwirren oder wie Rätselhinweise zu wirken. Oyama bestätigte, dass es bisher kein Spieler-Feedback gab, das auf Schwierigkeiten bei der Orientierung hindeutet. Pragmata wurde ursprünglich 2020 mit einem geplanten Erscheinungsdatum für 2022 angekündigt und erscheint nun am 17. April für PS5, Xbox Series X/S, PC und Nintendo Switch 2. Eine Demo ist derzeit auf Steam verfügbar.