Arbeitgeberverband fordert Einschränkung des Streikrechts

Angesichts laufender Warnstreiks im öffentlichen Dienst fordert die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) eine gesetzliche Beschränkung des Streikrechts. BDA-Geschäftsführer Steffen Kampeter kritisiert die Strategie der Gewerkschaft ver.di als verantwortungslos. Dies geschieht im Kontext anhaltender Tarifverhandlungen für rund 2,2 Millionen Beschäftigte.

Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) reagiert auf die jüngsten Warnstreiks im öffentlichen Dienst mit der Forderung nach mehr Fairness im Streikrecht. In einem Interview mit der Bild-Zeitung erklärte BDA-Hauptgeschäftsführer Steffen Kampeter: „Deutschland braucht dringend ein Gesetz für Fairnessregeln bei Streiks.“ Er warf der Gewerkschaft ver.di vor, mit ihrer Taktik „Erst streiken, dann verhandeln – das zerstört Vertrauen“ das Vertrauen zu untergraben.

Hintergrund sind die laufenden Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst. Ver.di und der Beamtenbund dbb verlangen für die etwa 2,2 Millionen Beschäftigten sieben Prozent mehr Einkommen oder mindestens 300 Euro zusätzlich pro Monat. Ver.di hat bundesweit zu Streiks aufgerufen, die Bereiche wie Unikliniken, Straßenbauverwaltungen und IT betreffen, wo die Länder als Arbeitgeber fungieren.

Nach zwei ergebnislosen Verhandlungsrunden sollen die Gewerkschaften und Arbeitgeber vom 11. bis 13. Februar erneut zusammenkommen. Ver.di verhandelt für Lehrkräfte, Hochschulbeschäftigte, Angestellte im Strafvollzug und Justizwesen. Direkt betroffen sind über 900.000 Tarifbeschäftigte, während für rund 1,3 Millionen Beamtinnen und Beamte die Ergebnisse später per Gesetz in den Ländern umgesetzt werden sollen. Hessen verhandelt separat.

Verwandte Artikel

Deutsche Bahn and GDL union representatives shaking hands after reaching tariff agreement, averting strikes.
Bild generiert von KI

Einigung in Tarifverhandlungen zwischen Bahn und GDL erzielt

Von KI berichtet Bild generiert von KI

Die Deutsche Bahn und die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) haben nach tagelangen Verhandlungen eine Einigung erzielt. Details sollen freitags um 11 Uhr vorgestellt werden, wodurch Warnstreiks in den kommenden Monaten vermieden werden. Es handelt sich um die erste Tarifrunde seit 2018 ohne Arbeitskämpfe.

Die Gewerkschaft Verdi hat für den 7. April zu einem Warnstreik im Nahverkehr von Augsburg aufgerufen. Die Stadtwerke Augsburg warnen vor weitgehendem Stillstand des Verkehrs. Dies geschieht im Rahmen eines laufenden Tarifkonflikts.

Von KI berichtet

Die Gewerkschaft Verdi und der Kommunale Arbeitgeberverband (KAV) haben sich auf einen Tarifvertrag für 2800 Beschäftigte im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in Mecklenburg-Vorpommern geeinigt. Die fünfte Verhandlungsrunde endete mit dieser Einigung. Die Regelungen umfassen eine Reduzierung der Wochenarbeitszeit und Gehaltssteigerungen bis 2029.

Die Führer der fünf großen französischen Gewerkschaften hielten am 23. Februar in Paris eine ungewöhnliche Pressekonferenz ab, zwei Tage vor der finalen Verhandlungssitzung zur Arbeitslosenversicherung. Sie bekräftigen ihren Widerstand gegen die Forderungen der Arbeitgeber nach 1 Milliarde Euro Einsparungen pro Jahr. Dieser Schritt zielt darauf ab, die Rechte der Arbeitnehmer vor den erweiterten Vorschlägen der Arbeitgeber zu schützen.

Von KI berichtet

Spitzenvertreter der schwarz-roten Koalition aus CDU, CSU und SPD haben ihre zweitägigen Beratungen zu Energiepreisen und Sozial- sowie Steuerreformen in der Nacht zum Montag in der Villa Borsig bei Berlin beendet. Erste Ergebnisse wurden nicht mitgeteilt. Offen bleibt, ob am Montag Ankündigungen erfolgen.

Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) hat weitere Streiks bei Lufthansa, CityLine, Lufthansa Cargo und Eurowings angekündigt. Die Arbeitsniederlegungen sollen am Donnerstag und Freitag Flüge von deutschen Flughäfen betreffen, außer zu Zielen im Nahen Osten. VC schlägt zudem ein Schlichtungsverfahren vor.

Von KI berichtet

Die vom Javier-Milei-Regierung unterstützte Arbeitsreform erhielt im Senat eine Halbsanktion mit 42 Stimmen dafür und 30 dagegen und geht nun an die Abgeordnetenkammer inmitten von Gewerkschaftsopposition. Die CGT trifft sich am Montag, um einen 24-Stunden-Generalstreik während der Debatte zu erwägen, da Gewerkschaften wie die UOM zu Mobilisierungen aufrufen. Im wirtschaftlichen Kontext haben 22.000 Unternehmen geschlossen und 290.000 Arbeitsplätze in zwei Jahren verloren gegangen.

 

 

 

Diese Website verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies für Analysen, um unsere Website zu verbessern. Lesen Sie unsere Datenschutzrichtlinie für weitere Informationen.
Ablehnen