Die Daten vom Großen Preis von China 2026 der Formel 1 zeigen, dass Mercedes trotz enger Kämpfe einen Leistungsvorsprung vor Ferrari hat. Kimi Antonelli sicherte sich seinen ersten Sieg für Mercedes, während Lewis Hamilton sein erstes Podium für Ferrari errang. Ferraris starke Starts haben sich aufgrund von Defiziten bei der Höchstgeschwindigkeit und dem Reifenmanagement nicht in Siege verwandelt.
Die Formel-1-Saison 2026 begann damit, dass Mercedes alle drei bisherigen Rennen gewann: zwei Grands Prix und ein Sprintrennen. Ferrari forderte beim Start stark heraus und führte jedes Mal kurzzeitig, doch das Gesamtpaket von Mercedes erwies sich als überlegen, insbesondere beim GP von China in Shanghai. Kimi Antonelli holte im Mercedes die Pole Position und den Sieg, während Charles Leclerc und Lewis Hamilton für Ferrari auf das Podium fuhren, wobei Hamilton das Rennen als eines seiner schönsten bezeichnete. Das Qualifying zeigte, dass Ferrari den Rückstand auf die Pole Position in Shanghai von 0,809 Sekunden in Australien auf 0,351 Sekunden verkürzen konnte. Die Sektorenzeiten in Q3 unterstrichen die Wettbewerbsfähigkeit von Ferrari: Mercedes führte in Sektor eins mit 0,060 Sekunden, Leclerc fuhr in Sektor zwei am schnellsten (0,004 Sekunden schneller als Antonelli), aber in Sektor drei gab es größere Defizite von 0,148 Sekunden für Hamilton und 0,263 für Leclerc, was auf die höheren Höchstgeschwindigkeiten von Mercedes und das bessere Super-Clipping zurückzuführen ist. Die Analyse des Renntempos ergab durchschnittliche Defizite für Ferrari: 0,64 Sekunden pro Runde in Australien und 0,58 in China, im Durchschnitt 0,61 Sekunden insgesamt nach Strategieanpassungen. Das Reifenmanagement erwies sich als ein entscheidender Faktor für den Unterschied. Nach der Safety-Car-Phase in Runde 14 lag Ferrari zunächst gleichauf mit Mercedes (1:37,2 vs. 1:36,9 im Schnitt bis Runde 29), fiel dann aber auf einen Rückstand von 0,7 Sekunden zurück (1:36,5 vs. 1:35,8 in den Runden 30 bis 56). Die Degradationsraten bestätigen den Vorsprung von Mercedes: 0,021 Sekunden pro verlorene Runde gegenüber 0,037 bei Ferrari. Im Vergleich zu 2025 ist Ferrari statistisch gesehen weiter von der Spitze entfernt. Dies positioniert Mercedes als äußerst dominant, was an die Vorteile der frühen Hybrid-Ära erinnert.