McLaren-Pilot Oscar Piastri erklärte, dass neue Formel-1-Regeln von den Fahrern die Analyse ungewohnter Datenpunkte verlangen, um Qualifying-Runden zu optimieren. Er hob die Herausforderungen hervor, Gasannahme, Batterie und Antriebsverhalten anders als bisher zu steuern. Piastri hofft, dass kommende Anpassungen für den Großen Preis von Miami diese Probleme lindern werden.
Oscar Piastri hat beschrieben, wie die neuen Formel-1-Regularien die Vorbereitung auf das Qualifying in einen ungewohnten Prozess verwandelt haben. Laut Piastri konzentrieren sich die Fahrer nun auf unerwartete Bereiche, wie etwa die optimalen Punkte, um Vollgas zu geben, und wie man es in Kurvenkombinationen wieder anwendet. Diese Elemente beeinflussen die Leistung von Batterie und Antriebseinheit je nach Kurvengeschwindigkeit unterschiedlich, was Anpassungen durch Ausprobieren statt instinktiven Fahrens am Limit oder Reifen-Feedback erfordert. Piastri merkte an, dass dieser Ansatz viel Energie gekostet hat, da er vom traditionellen Fahren am Limit abweicht, das Fans und Fahrer schätzen. Der McLaren-Fahrer, der sich in Australien als Fünfter, in China sowohl im Sprint als auch im Grand Prix als Fünfter und in Japan als Dritter qualifizierte, akzeptiert dies als Weg zum Erfolg unter den aktuellen Regeln. Er zieht es vor, maximal pushen zu können, erkennt aber die Notwendigkeit der neuen Methoden an. Regeländerungen vor dem Großen Preis von Miami am kommenden Wochenende reduzieren das Limit für die Energierückgewinnung von acht auf sieben Megajoule. Piastri erwartet, dass dies die Abhängigkeit von „Lift-and-Coast“-Manövern und „Super Clipping“ verringert, was dazu führen könnte, dass sich das Qualifying wieder stärker nach Fahren am Limit anfühlt. Weniger Energierückgewinnung dürfte die Autos insgesamt langsamer machen, aber die Performance auf einer einzelnen Runde verbessern, sagte er.