Bundestag lehnt BSW-Beschwerde ab und verweigert Neuauszählung

Der Bundestag hat die Beschwerde des Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) gegen das Wahlergebnis der Bundestagswahl abgelehnt. Mit großer Mehrheit stimmten die Abgeordneten gegen eine Neuauszählung der Stimmen. Die Partei plant nun, vor dem Bundesverfassungsgericht zu klagen.

Nach knapp zehn Monaten Hoffnung auf eine Korrektur des Wahlergebnisses hat der Bundestag die Forderung des Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) nach einer Neuauszählung abgelehnt. Die Abgeordneten folgten einer Empfehlung des Wahlprüfungsausschusses, der mit Stimmen von Union, SPD, Grünen und Linken gegen die AfD votiert hatte. Der Ausschuss sah keine mandatsrelevanten Wahlfehler.

CDU-Abgeordneter Carsten Müller begründete dies: „Es hat sich tatsächlich kein einziger Wahlfehler, der Mandatsrelevanz hat, erwiesen.“ Er wies darauf hin, dass Null-Stimmen in manchen Bezirken kein Anomalie darstellten, sondern Ausdruck freier Wahlen seien. SPD-Mitglied Johannes Fechner ergänzte: „Ins Blaue hinein könne man keine Neuauszählung vornehmen.“ Die Beschwerde sei sorgfältig und parteiunabhängig geprüft worden.

Das BSW verfehlte die Fünfprozenthürde um 9.529 Stimmen und vermutet systematische Zählfehler. Der Ausschuss hielt jedoch fest, dass einzelne Fehler keine generellen Verstöße begründeten. BSW-Chef Fabio De Masi kündigte an: „Wir wollen einen Schriftsatz haben, der in Karlsruhe überzeugt.“ Die Klage soll bis Mitte Februar eingereicht werden, eine Entscheidung könnte ein halbes bis ganzes Jahr dauern.

De Masi wies die Einzelfehler-These zurück und berief sich auf Aussagen von Landeswahlleitungen zu atypischen Daten, die auf Falschzählungen zu Lasten des BSW hindeuten. Eine erfolgreiche Neuauszählung könnte die Mehrheitsverhältnisse verschieben und die schwarz-rote Regierung schwächen.

Verwandte Artikel

BSW party leaders, led by Sahra Wagenknecht, file election complaint at Germany's Federal Constitutional Court in Karlsruhe over alleged 2025 Bundestag vote counting errors.
Bild generiert von KI

BSW reicht Wahlprüfungsbeschwerde beim Bundesverfassungsgericht ein

Von KI berichtet Bild generiert von KI

Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) hat eine Wahlprüfungsbeschwerde beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe eingereicht. Die Partei zweifelt an dem Ergebnis der Bundestagswahl 2025 und beruft sich auf mutmaßliche Zählfehler. Ziel ist eine Neuauszählung, um das Vertrauen in das Wahlsystem zu wahren.

Die Grünen haben bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg mit 30,2 Prozent knapp vor der CDU mit 29,7 Prozent gesiegt. Beide Parteien erhalten je 56 Mandate im Landtag. CDU-Chef Manuel Hagel bot nach der Niederlage seinen Rücktritt an, der vom Landesvorstand einstimmig abgelehnt wurde.

Von KI berichtet

Die Grünen um Cem Özdemir haben die Landtagswahl in Baden-Württemberg mit 30,2 Prozent der Stimmen knapp vor der CDU mit 29,7 Prozent gewonnen. Beide Parteien erhalten je 56 Mandate im Landtag, während die SPD auf ein historisches Tief von 5,5 Prozent abstürzt. FDP und Linke verpassen den Einzug in den Landtag.

In Hessian local elections on March 15, the CDU emerged strongest statewide with 29.8 percent. The SPD dropped to 20.8 percent, while the AfD gained to 14.8 percent. Turnout rose to 54.3 percent.

Von KI berichtet

Eine neue Umfrage vor der Landtagswahl 2026 in Mecklenburg-Vorpommern zeigt einen starken Zuwachs für die SPD unter Ministerpräsidentin Manuela Schwesig. Die AfD verliert erstmals an Zustimmung und muss „Federn lassen“.

Die CDU hat auf ihrem 38. Bundesparteitag in Stuttgart große Geschlossenheit gezeigt und ihren Kanzler sowie Vorsitzenden Friedrich Merz mit 91,2 Prozent bestätigt. Trotz Regierungsproblemen vermied die Partei Konfrontationen mit der Koalitionspartnerin SPD. Generalsekretär Carsten Linnemann erhielt ebenfalls ein starkes Ergebnis mit 90,5 Prozent.

Von KI berichtet

In Brandenburg stehen SPD und CDU kurz vor der Einigung über einen Koalitionsvertrag. Ministerpräsident Dietmar Woidke und CDU-Landeschef Jan Redmann planen die Vorstellung für den kommenden Mittwoch. Offen bleibt noch die Frage der Kabinettsbesetzung.

 

 

 

Diese Website verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies für Analysen, um unsere Website zu verbessern. Lesen Sie unsere Datenschutzrichtlinie für weitere Informationen.
Ablehnen