Bundesbauministerin Verena Hubertz kündigte Einschnitte an, von denen alle Empfänger betroffen sein sollen. Ein Drittel der Haushalte könnte den Anspruch verlieren.
Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) erklärte der Rheinischen Post, die geplanten Kürzungen beim Wohngeld würden alle bisherigen Empfängerinnen und Empfänger treffen. Ein Drittel der Wohngeldhaushalte soll künftig ganz herausfallen.
Hubertz betonte, dass bestehende Bescheide nicht geändert werden. Wohngeld wird in der Regel für zwölf Monate bewilligt, in manchen Fällen für 24 Monate. Danach ist ein Neuantrag erforderlich.
Die Bundesregierung will insgesamt zwei Milliarden Euro einsparen, je eine Milliarde vom Bund und von den Ländern. Hubertz nannte den Schritt als Sozialdemokratin schmerzhaft und begründete ihn mit der wirtschaftlichen Lage.
Die Linke kritisierte das Vorhaben. Parteichefin Ines Schwerdtner warf der Merz-Regierung vor, bei Menschen mit wenig Einkommen zu kürzen.