Die Formula-1-Kommission tagte am Mittwoch in Bahrain während des abschließenden Vorabberufungstests und diskutierte Rückmeldungen zu den 2026er-Autos sowie Sicherheitsbedenken bei Rennstarts. Die FIA hat sich gegen unmittelbare Änderungen am Startverfahren entschieden und begründete dies mit unreifen Rückmeldungen. Die Diskussionen umfassten auch die Ausweitung der Sprint-Rennen auf 12 Veranstaltungen.
Alle 11 Formula-1-Teams sowie die FIA und F1-Vertreter kamen am ersten Tag des abschließenden Vorabberufungstests in Bahrain zur F1-Kommissionssitzung zusammen, zwei Wochen vor dem Saisonauftakt beim Australischen Grand Prix am 8. März. nnEin zentrales Thema war die Sicherheit der Rennstarts mit den neuen 2026er-Autos, die einen höheren Ladedruck erfordern und daher mehr Zeit benötigen, um vom Grid zu beschleunigen. McLaren-Teamchef Andrea Stella hatte letzte Woche Bedenken hinsichtlich des Risikos gefährlicher Kollisionen geäußert. Trotz konstruktiver Diskussionen und Vorschlägen widersetzte sich die FIA Forderungen nach unmittelbaren Änderungen am Startverfahren oder den technischen Regeln. nnDie Erklärung der FIA hob positives Fahrerfeedback zu den 2026er-Autos hervor und betonte ihr reduziertes Gewicht, kleinere Abmessungen, verbesserte Fahrdynamik und stärkere Anfangbeschleunigung. Weitere technische Prüfungen zur Energiemanagement finden in den nächsten drei Testtagen in Bahrain statt. Die Kommission stimmte zu, dass keine großen Regeländerungen sofort erforderlich sind, da die anfänglichen Erkenntnisse noch unreif sind und vorzeitige Anpassungen Instabilitäten vor dem ersten Rennen verursachen könnten. Weitere Überprüfungen folgen, sobald mehr Daten vorliegen. nnDie Gespräche befassten sich auch mit Vorschlägen, die Zahl der Sprint-Rennen von sechs auf 12 zu verdoppeln, was die Hälfte des 24-Rennen-Kalenders ausfüllen würde – ein Format, das der vierfache Weltmeister Max Verstappen kritisiert hat. nnObwohl die Tür für letzte Änderungen offen bleibt, ist die Zeit vor dem Auftakt in Melbourne begrenzt. Eine Quelle betonte den Fokus der Kommission auf positives Feedback zu den 2026er-Autos, während negative Aspekte heruntergespielt wurden.