Aston Martin verpasst einen Tag beim Barcelona-F1-Test

Das Aston-Martin-Formel-1-Team verzichtet auf mindestens einen von drei erlaubten Testtagen beim 2026er Barcelona-Shakedown aufgrund von Verzögerungen mit dem neuen AMR26. Das Team plant, Donnerstag und Freitag zu fahren, wodurch Fahrer Fernando Alonso und Lance Stroll begrenzte Bahnzeit erhalten. Dies geschieht, während andere Teams mit den Vorbereitungen für die neue Saison beginnen.

Der Formel-1-Vorsaison-Shakedown-Test auf der Circuit de Barcelona-Catalunya in Barcelona dauert fünf Tage von Montag bis Freitag und dient als erster Check vor den offiziellen dreitägigen Tests im Februar in Bahrain. Die Teams können je drei Tage für Fahrten wählen, doch Aston Martin hat Verzögerungen bei der Vorbereitung seines 2026er-Challengers, des AMR26. Aston Martin bestätigte, dass es später in der Woche eintreffen wird, aber nur Donnerstag und Freitag testen möchte. „Der AMR26 wird später diese Woche in Barcelona für seinen Shakedown eintreffen. Unsere Absicht ist es, Donnerstag und Freitag zu fahren“, sagte ein Teamsprecher gegenüber Autosport. Das bedeutet, dass das in Silverstone ansässige Team, das Lawrence Stroll gehört, höchstens zwei Testtage absolviert und die volle Quote verpasst. Der AMR26 markiert mehrere Meilensteine für Aston Martin: Es ist das erste Auto unter der Aufsicht des technischen Leiters Adrian Newey und entwickelt mit dem neuen Windkanal des Teams in Silverstone. Zudem wechselt Aston Martin 2026 zu Honda-Motoren als exklusives Werksteam, um die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Williams fehlt derweil komplett wegen eigener Verzögerungen beim 2026er-Auto. McLaren und Ferrari haben Montag ausgelassen und starten Dienstag, während die anderen sieben Teams, darunter Red Bull und Mercedes, am Eröffnungstag unter kühlen, aber trockenen Bedingungen begannen. Red-Bulls Isack Hadjar führte die inoffiziellen Mittagszeiten vor Mercedes’ Andrea Kimi Antonelli an. Ohne Live-Timing für die Nachmittagssessions liegt der Fokus auf Kilometeranhäufung und Integration der neuen 2026er-Motoren statt auf Leistungsgewinnen.

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