Ferrari und Red Bull waren die einzigen Teams, die am zweiten Tag des 2026 Barcelona-Shakedowns auf die Strecke gingen und trotz regnerischer Bedingungen umfangreiche Runden absolvierten. Charles Leclerc und Lewis Hamilton teilten sich die Aufgaben im Ferrari SF-26, während Max Verstappen und Isack Hadjar für Red Bull im RB22 fuhren. Beide Teams sammelten wertvolle Daten zu ihren neuen Autos bei nassem Wetter.
Der zweite Tag des Barcelona-Shakedowns auf der Circuit de Barcelona-Catalunya verlief mit Ferrari und Red Bull als einzigen Teilnehmern, die sich auf erste Checks ihrer 2026er-Autos konzentrierten. Mercedes verzichtete wegen vorausgesagten Regens, sodass die Strecke zunächst Charles Leclerc von Ferrari gehörte, der im Morgenprogramm 64 Runden im SF-26 fuhr. Ein Teil seiner Fahrzeit fand auf trockener Bahn statt, bevor gegen 10:30 Uhr starker Regen einsetzte und eine kurze Pause erzwang. Leclerc fuhr jedoch weiter unter feuchten Bedingungen, um Systeme zu testen und aerodynamische Daten mit teilweise aktivem Aero-Modus zu sammeln. Max Verstappen stieß kurz darauf hinzu und absolvierte Runden im Red-Bull RB22. Nach der Mittagspause übernahm Lewis Hamilton bei Ferrari und fuhr 58 Runden unter vollständig nassen Bedingungen, während Isack Hadjar für Red Bull fuhr. Die Teams kamen zusammen auf rund 122 Runden für Ferrari und gewannen Einblicke in Power-Unit-Modi, Reifenverhalten und Zuverlässigkeit ohne größere Probleme. Leclerc beschrieb das Erlebnis als „schön, wieder im Auto zu sein – in einem ganz neuen Auto, das sehr anders ist als das, was wir bisher gefahren haben“. Er betonte den Fokus auf die Überprüfung neuer Systeme: „Wir schauen uns vor allem alle neuen Systeme im Auto an und prüfen, ob alles wie geplant funktioniert, und das tat es – das ist positiv.“ Hamilton teilte die positive Einschätzung und hob die Herausforderungen hervor: „Sehr anspruchsvoll heute, weil es um 10:30 Uhr zu regnen begann... Herauszufinden, wie man die Reifen zum Laufen bringt, war wirklich produktiv – ich denke, wir haben 120 Runden oder so geschafft.“ Er lobte die Vorbereitung des Teams: „Ich bin wirklich stolz auf alle in der Fabrik, die das Auto bis hierher gebracht haben. Wir haben heute viele Informationen über das Auto gewonnen.“ McLaren plant den Debüt-Einsatz am dritten Tag bis zum fünften, Aston Martin zielt auf Donnerstag und Freitag ab. Williams nimmt nicht teil. Der Shakedown erlaubt den Teams drei Fahrtage über fünf, um die großen Regeländerungen vor den Bahrains-Tests im Februar zu prüfen.