Mercedes startete die Vorbereitung auf die Formel-1-Saison 2026 stark beim Barcelona-Shakedown, als Rookie Andrea Kimi Antonelli an seinem zweiten Tag im W17-Auto eine vollständige Rennsimulation absolvierte. Das Team fuhr über zwei Tage 334 Runden ohne größere Probleme und sammelte wertvolle Daten. Fahrer George Russell und Antonelli führten die inoffiziellen Zeitenlisten an und signalisierten damit die Zuverlässigkeit der neuen Power Unit.
Der Barcelona-Shakedown markierte einen ermutigenden Start für Mercedes in der Formel-1-Ära 2026. Am Montag absolvierten George Russell und Andrea Kimi Antonelli zusammen 151 Runden im Mercedes W17 und konzentrierten sich auf erste Zuverlässigkeitsprüfungen. Das Team kehrte am Mittwoch zurück, wo Russell vormittags bei zwei Grad Streckentemperatur 92 Runden fuhr, bevor er an Antonelli übergab. Der italienische Rookie schaffte dann nachmittags 91 Runden, einschließlich einer vollständigen Rennsimulation. »Ich habe viele Runden gedreht und eine Rennsimulation gemacht, was schön war, und das Wichtigste ist, dass wir viele Runden, viel Streckenkilometer und viele Daten für das Team gesammelt haben. Es war insgesamt ein guter Tag«, sagte Antonelli. Er fügte hinzu, dass das neue Auto »einen großen Schritt im Vergleich zu letztem Jahr« darstelle und kontinuierliches Lernen auf der Strecke ermögliche. Russell teilte die positive Stimmung: »Heute haben Kimi und ich eine enorme Anzahl an Runden geschafft, was großartig war... alles lief wirklich reibungslos.« Die beiden führten die Zeitenlisten mit Rundenzeiten um die 1:17-Minuten an, obwohl diese inoffiziell und auf diesem Stadium irrelevant sind. Mercedes kam bis Mittwoch auf insgesamt 334 Runden, was die Erwartungen übertraf, ohne nennenswerte Zuverlässigkeitsprobleme. Trackside-Engineering-Direktor Andrew Shovlin betonte: »Wir haben mehr oder weniger alle unsere Ziele abgehakt... Am Mittwoch haben wir mehr als zwei Renndistanzen geschafft.« Er hob hervor, dass rote Flaggen durch Probleme anderer Teams mehr Unterbrechungen verursacht hätten als eigene Fehler. Das Team plante für Donnerstag Qualifying-ähnliche Läufe, um die 350-kW-Elektro-Deployment zu testen und so die erlaubten drei Tage abzuschließen. Mercedes-Kundenteams McLaren und Alpine sammelten ebenfalls Kilometer mit der neuen HPP-Power-Unit, während Williams fehlte. Williams-Chef James Vowles lobte den reibungslosen Ablauf von Mercedes neben den Bemühungen von Red Bull und Ferrari. Am Donnerstag setzte Russell mit 1:16,445 Minuten über 78 Runden eine Benchmark, vor Antonellis 1:17,081 Minuten in 90 Runden, was die starke Position des Teams vor den Bahrain-Tests unterstreicht.