Portrait illustration of Rita Süssmuth, former Bundestag President who died at 88 from breast cancer complications, honoring her contributions to democracy and women's rights.
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Ehemalige Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth stirbt mit 88 Jahren

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Die ehemalige CDU-Politikerin und Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth ist im Alter von 88 Jahren gestorben. Sie verstarb am Sonntag, wie Bundestagspräsidentin Julia Klöckner mitteilte, offenbar an den Folgen einer Brustkrebserkrankung, die sie im Juni 2024 öffentlich gemacht hatte. Politiker und Persönlichkeiten würdigen sie als Vorkämpferin für Demokratie, Frauenrechte und eine offene Gesellschaft.

Rita Süssmuth, geboren am 17. Februar 1937 in Wuppertal als Tochter eines Lehrers, studierte Romanistik und Geschichte, gefolgt von einem Postgraduiertenstudium in Erziehungswissenschaften, Soziologie und Psychologie. Mit 34 Jahren wurde sie Professorin für Erziehungswissenschaften, zunächst in Bochum und später an der Universität Dortmund in den 1970er Jahren. 1981 trat sie der CDU bei und wurde 1985 unter Kanzler Helmut Kohl zur Bundesministerin für Jugend, Familie und Gesundheit ernannt, 1986 zur ersten Bundesfrauenministerin.

Von 1987 bis 2002 war sie Abgeordnete im Bundestag, gewann Direktmandate in Göttingen 1987, 1990 und 1994, 1998 über die Landesliste Niedersachsen. Als zweite Frau nach Annemarie Renger (SPD) diente sie von 1988 bis 1998 als Bundestagspräsidentin und war die erste im wiedervereinigten Deutschland. Sie unterstützte die Verhüllung des Reichstags durch Christo und Jeanne-Claude 1995 und engagierte sich für Frauenemanzipation, Reform des § 218 und Aids-Prävention mit dem Grundsatz „Prävention statt Ausgrenzung“.

In der Migrationspolitik forderte sie Mitte der 1990er Jahre als erste prominente CDU-Politikerin Deutschland als Einwanderungsland. Sie leitete 2000–2001 die Zuwanderungskommission, 2002–2004 den Sachverständigenrat für Zuwanderung und Integration und war 2003–2005 in der UNO Global Commission on International Migration.

Nach ihrer aktiven Politik übernahm sie Ämter wie in der Limbach-Kommission (seit 2003), als Präsidentin des Deutschen Polen-Instituts (seit 2005, später Ehrenpräsidentin) und des Deutschen Volkshochschulverbands (27 Jahre, seit 2015 Ehrenpräsidentin). Im März 2025 plädierte sie in einem RND-Interview für paritätische Kabinettbesetzung.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier nannte sie „eine großartige Frau und eine leidenschaftliche Kämpferin für die Demokratie“. Julia Klöckner: „eine der bedeutendsten Politikerinnen der Bundesrepublik“. Friedrich Merz: „eine große Politikerin und einen Leitstern für unser demokratisches Gemeinwesen“. Renate Künast (Grüne): „Die wunderbare, zielstrebige und beharrliche Rita Süssmuth ist gestorben. [...] Danke für alles.“ Ihr Tod löst breite Trauer aus, da sie Maßstäbe für Toleranz und Weltoffenheit setzte.

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